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Gemeindechronik

Stichwortartige Gemeindechronik (Gründung, wichtige Entwicklungsphasen, frühere Pastoren)

1906 / 1907

Die „Christliche Gemeinschaft Philadelphia“, ein Vorläufer der FeG Holstenwall, hatte spätestens seit 1903 in Harburg eine Zweiggemeinde. Die wiederum begann, im Hause von Herr Cordes in Fleestedt alle drei Wochen, eine kleine Versammlung abzuhalten. Es kam auch zur Gründung eines Blau-Kreuz-Vereins. Nachweislich gab es ebenfalls alle drei Wochen auch schon Bibelstunden in Hittfeld. Diese Entwicklung kam spätestens vor oder im 2. Weltkrieg zum Erliegen.

1948

Schwester Dora Fuhrhop schenkte ihr Grundstück in Hittfeld, Bahnhofstr. 36 dem Diakonissenhaus ELIM. Die Villa „Haus Tanne“ und das dazugehörige große Grundstück gehörte bis in die Mitte der 30-iger Jahre einem jüdischen Kaufmann, der es dann zwangsweise abgeben musste. Schwester Fuhrhop kam in den Besitz dieses Grundstückes, weil ihr elterliches Land zum Bau eines Flughafens enteignet wurde.

Im „Haus Tanne“ wurden zunächst Flüchtlinge untergebracht. Später wurde es hauptsächlich zur Altenpflege genutzt. Mindestens zwei Diakonissen betreuten das Haus und ihre Bewohner. Daneben organisierten sie (gut besuchte) Bibelstunden, machten Kindern und Jugendlichen ein wöchentliches Angebot und verteilten missionarische Schriften. Daraus entstand eine kleine Gemeinde, die wie die Gemeinde in Hamburg Wilhelmsburg, zunächst von Prediger Paul Neumann, der rechten Hand von Friedrich Heitmüller, betreut wurde.

1966

Es entstand der Gemeindebezirk Süd mit den Gemeinden HH-Wilhelmsburg und Hittfeld. Erster Pastor wurde Ralf Lamaack. Unter seiner Leitung wurde das erste Gemeindehaus errichtet und am 24.08.1969 eingeweiht.

1971

Die Gemeinde in HH-Wilhelmsburg begann eine engere Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde HH-Wilhelmsburg. Sie versammelte sich jetzt in deren Haus am Vering-Kanal in der Nähe der heutigen Honigfabrik.

1973 / 1974

Wechsel von Pastor Ralf Lamaack in die FeG Hamburg-Bergedorf. Für ein Jahr übernahm Pastor Christoph Mohr den Bereich Süd. Er wurde 1974 Jugendpastor der FeG Norddeutschland berufen. Zusätzlich half der Praktikant Manfred Bönig mit.

Pastor M.Bönig übernimmt 1974 die Arbeit im Bezirk Süd. Schwester Magdalene Ahrens übernahm die Leitung von „Haus Tanne“.

1976 / 1977

Ein großer Teil des Grundstückes in der Bahnhofstraße 36 wurde verkauft, darunter auch das „Haus Tanne“. Die diakonische Arbeit wurde eingestellt und die Diakonissen an anderen Stellen eingesetzt.

Am 01.01.1977 übernahm Pastor Johannes Lichtenberg den Bezirk Süd.

1980

Am 01.01.1980 begann Pastor Günter Leitner seinen Dienst im Bezirk Süd. In seiner Zeit führte die FeG Hittfeld drei Zeltevangelisationen durch: 1981 mit Pastor Bernd Gaumann, 1984 mit Pastor Manfred Bönig und 1988 mit Pastor Jakob Polderman. Dadurch kamen junge Familien dazu und die Gemeinde wuchs.

Das Gemeindehaus entsprach überhaupt nicht mehr den Erfordernissen, weder was die räumliche Situation betraf noch der bauliche Zustand (vor allem des Daches).

1990

Am 01.08.1990 übernahm Pastor Jörg Spriewald den Gemeindebezirk Süd. Seine Zeit ist geprägt von dem Willen, das alte Haus umzubauen und erweitern. Nach vielen Beratungen wurde dann aber der Beschluss gefasst, ein neues Haus zu bauen.

1993 / 1994

Am Sonntag, dem 18.04.1993 fand der erste Gottesdienst in der Aula der Realschule Hittfeld statt. Das alte Haus wurde abgerissen und der Neubau begonnen. Am 01.08.1993 wurde das Richtfest gefeiert.

Am 24.04.1994 wurde das neue Gemeindehaus eingeweiht.

1996

Jörg Spriewald wechselte als Leiter im Hotel "SeeSchloss am Kellersee" in Eutin. Am 01.10. begann Pastor Johannes Schmidt seinen Dienst in Hittfeld und Hamburg-Wilhelmsburg.

1998

Im Februar 1998 wurde eine Bibelausstellung (konzipiert von A.Schick, Sylt) durchgeführt, die eine gute Resonanz erfährt.

In Hamburg-Wilhelmsburg wurde das alte Gemeindehaus verkauft und der Gottesdienst fand in einer Schule statt.

2000

Zum 31.12. wurde die FeG Hamburg-Wilhelmsburg aufgelöst. Die meisten Gemeindemitglieder wechselten in die FeG Hittfeld.

In Hittfeld wird zum ersten Mal ein Stand der FeG Hittfeld auf dem Dorffest Mitte September aufgebaut. Bis auf 2001, als das Dorffest ausfiel, war die FeG dann in jedem Jahr mit einem Stand auf dem Dorffest vertreten.

Außerdem wurden einige Jahre lang regelmäßig Gästeabende angeboten.

2001 - 2003

Zum ersten Mal wird 2001 die Gemeindefreizeit in Oese durchgeführt. 2005, 2007, 2009, 2011 und 2013 folgten weitere Gemeindefreizeiten in Oese.

2002 erfolgt die Fertigstellung des schon im Rohbau eingebauten Taufbeckens mit einer ersten Taufe im eigenen Taufbecken.

Ende Mai/Anfang Juni 2003 fand eine 10-tägige Zeltevangelisation mit Pastor Eberhard Müller statt.

2007 / 2008

Ziemliche Turbolenzen um das Thema „Vaterherz“ erschüttern die Gemeinde und lösen eine mehrjährige Krise aus.

2011

Die Gemeindefreizeit in Oese mit dem Thema „Veränderung“ führte zu einem neuen Fragen und einem verstärkten Gebet um Veränderung.

Im November 2011 kamen die ersten iranischen Asylbewerber in unsere Gottesdienste.

2012

Zusammenarbeit mit wechselnden Dolmetschern, um den Fragen der Asylanten irgendwie gerecht zu werden. Ab Mai wird ein Bibelkurs, den die „Friedenskirche“ Braunschweig anbietet, per Internet nach Hittfeld übertragen. Diakon Steve Huns aus dieser Braunschweiger Gemeinde unterstützt die FeG Hittfeld in vielfältiger Art und Weise.

Gründung des Leitungskreises zur Entlastung der Arbeit des Ältestenkreises.

2013

Anstellung von Pastor Alexandr Uschakov, der Dari beherrscht. Er baut einen iranischen Bibelkreis auf und betreut viele der Asylanten in Hittfeld und Umgebung. Durch diese Herausforderung hat sich das Klima in der FeG Hittfeld positiv verändert.

2014

Die Frauen der Gemeinde beginnen mit der „Ladies Night“, einem monatlichen stattfindenden lockeren Abend. Pastor J.Schmidt beteiligt sich regelmäßig an den Andachten im Seniorenwohn- und Pflegeheim „Haus Kirchberg“.

2015

Am Ende des Sommers führen wir zum ersten Mal eine Taufe im Ramelsloher Badeteich durch.

2015

Von Februar bis April fanden drei Gemeindeabende mit dem Gemeindeleiter der Stiftung der FeG Norddeutschland zur Standortbeschreibung statt: Wo kommen wir her? Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

Zum Sommerbeginn feierten wir zusammen mit und für den Gemischten Chor Hittfeld einen bewegenden Gottesdienst.

Im August fand der erste „Open Air Gottesdienst“ auf unserem Parkplatz statt.

Außerdem bekamen wir eine Anfrage von einem afghanischen Flüchtling für ein Kirchenasyl. Aus unterschiedlichen Gründen haben wir das Kirchenasyl nicht gewährt.

2017

Anfang Februar sprach Andreas Hastedt in einem öffentlichen Vortrag über die Folgen der Energiewende.

Die Gemeinde beschließt, sich grundsätzlich für das Kirchenasyl zu öffnen. Eine Gewährung erfolgt nach genauer Einzelfallprüfung und wenn der Betreffende bekannt ist. Im April wurden konkrete Gespräche für die Nachfolger von J.Schmidt geführt. Allerdings hat sich daraus nichts ergeben.

2018

Vom 03.02.-04.03.2018 hat Jonathan Martens in der FeG Seevetal-Hittfeld sein Praktikum im Rahmen seines Masterstudiums an der Freien Theologischen Hochschule in Gießen absolviert.

Stand: Februar 2018

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